ganzen Artikel als PDF-Datei downloaden Ein Autor, der bereits in den zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts in den großen Zeitungen und Zeitschriften der Weimarer Republik publiziert hat und dessen bald klassisch gewordenes Buch „Film als Kunst“ schon Walter Benjamin zitiert, begeht heute seinen hundertsten Geburtstag. Würde sich
Kunstpsychologie“ immer auf dem Niveau bewegen, auf dem Rudolf Arnheim
diese ästhetischeDisziplin betreibt – und für die technischen Medien Rundfunk
und Film hat er sie maßgeblich mitbegründet, klänge dieser Begriff nicht notorisch nach einer Ausflucht vor der Kunst in die „Psychologie“ des Rezipienten. Zur Kunst und zu den neuen Künsten kam Arnheim auf einem doppelten Umweg. |